Leni Breymaier war da!

Ortsverein


Leni Breymaier und Thomas Utz.

Zur gemeinsamen Vormaifeier der Bottwartäler SPD Ortsvereine konnte Leni Breymaier, Landesvorsitzende der SPD und Bundestagskandidatin, gewonnen werden.

„Leni kommt!“ hieß es auf den Plakaten, was schon darauf hinweist, dass Leni Breymaier bodenständig und nah an den Menschen ist. Ihre lange gewerkschaftliche Tätigkeit als Verdi-Vorsitzende bürgt für ihre Kompetenz und ihre Einstellung gegenüber den Menschen, die durch ihre tägliche, unspektakuläre, aber notwendige und sinnvolle Arbeit unseren Staat am Laufen halten und die viel zu selten im Mittelpunkt der politischen Reden stehen. Nicht so bei Leni! Ihr ist der Markenkern der SPD - die Gerechtigkeit - Kern ihres eigenen Engagements. Nur wenn in unserer Gesellschaft ein starker innerer Zusammenhalt besteht, können die zukünftigen Herausforderungen gemeistert werden.

Leni sprach die Themen Sozialsysteme an, die einer schrittweisen Reformierung bedürfen, um z.B. die Renten auf einem auskömmlichen Niveau zu halten. Die paritätische Finanzierung der Krankenversicherung muss wieder eingeführt werden. Die Löhne müssen steigen, der Niedriglohnsektor zurückgefahren werden.

Aber auch die zunehmende Digitalisierung sprach sie an. Arbeitsplätze werden verloren gehen, die Rendite für die weitere Automatisierung z.B. durch selbstfahrende Transportsysteme darf nicht in die Taschen der Unternehmen fließen, sondern muss gerecht verteilt werden. So müssen weitere Arbeitszeitverkürzungen bei vollem Lohnausgleich durch die Rationalisierungseffekte finanziert werden. Dann nützt der technische Fortschritt allen und verliert seinen Schrecken für diejenigen, deren Arbeit überflüssig werden wird. Dazu kommt eine Investition in berufliche Fortbildung, die verstärkt werden muss, um die anspruchsvoller werdenden Tätigkeiten ausführen zu können. In dieser Passage lief Leni zur vollen Form auf, denn dies ist seit Jahren ihr Geschäft in der gewerkschaftlichen Arbeit gewesen und hier kann sie ihre Kompetenz voll ausspielen.

Zum Schluss ging sie auf die große Herausforderung durch Populisten auf der ganzen Welt ein. Ihre persönlichen Erinnerungen an die Erzählungen ihrer Vorfahren vom Ersten und Zweiten Weltkrieg haben Leni tief beeindruckt. Niemand sollte diese Katastrophen im letzten Jahrhundert vergessen, niemand sollte glauben, dass die Europäische Union ausgedient habe. Sie hat sicherlich Verbesserungsbedarf, aber mehr als 70 Jahre Frieden sind eine fantastische Bilanz. Ihre Vision von einem friedlichen Europa ergänzt um ein Sozialprojekt - ein Projekt für gute Arbeit für alle - muss voran getrieben und gestärkt werden und dazu braucht es das Engagement von allen Demokraten im Bottwartal, in Deutschland und in ganz Europa. Leni Breymaiers Überzeugungskraft, ihre Glaubwürdigkeit und ihre authentische, verständliche Sprache hat großen Eindruck hinterlassen.

Auch unser Bundestagskandidat Thomas Utz war vor Ort und hat mit seinen frischen Ideen und seinem jugendlichen Elan zu dem vorherrschenden Optimismus der SPD-Mitglieder für die Bundestagswahl im September beigetragen.

 
 

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