Gemeinschaftsschule schafft mehr Chancengerechtigkeit

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Über 50 Teilnehmer konnte die Marbacher SPD-Ortsvereinsvorsitzende Ute Rößner zu einer Veranstaltung zum Thema Gemeinschaftsschule begrüßen, darunter viele Verantwortliche in der Schulleitung und Mitglieder der Gemeinderäte aus dem Bottwartal. Sie alle diskutierten sachverständig und engagiert mit dem Leiter der Stabsstelle Gemeinschaftsschule am Kultusministerium, Norbert Zeller.

Einen wichtigen Beweggrund für diese neue Schulform sprach SPD-Land-tagsabgeordneter Thomas Reusch-Frey an:
„Bildung ist die Voraussetzung für Chancengerechtigkeit, sie bedeutet Aufstiegsmöglichkeit und verhindert somit Armut“.

Dies unterfütterte Norbert Zeller mit Aussagen zur Schulorganisation, zur Lehreraus- und –fortbildung und stellte die Grundzüge einer neuen Lehr- und Lernkultur dar.

Dass der Weg zur Gemeinschaftsschule nicht ohne Schwierigkeiten ablaufen wird, machten viele Fragen und Äußerungen deutlich: Wie geht es mit den Realschulen weiter? Gibt es eine Zukunft für kleinere Schulstandorte? Welche finanziellen Belastungen kommen auf die Kommunen zu? Dazu Zeller: Es wird Verschiebungen geben, den Schulen soll nichts übergestülpt werden, die neue Schulform muss aus den Schulen heraus wachsen.

Er begrüßte ausdrücklich den Marbacher Weg der Gründung einer Arbeits-gruppe, in der alle Schularten vertreten sein sollen. Und an die Adresse der Gemeinderäte aus dem Bottwartal gerichtet plädierte Zeller für die Entwicklung einer regionalen Schulentwicklungsplanung.

Landtagsabgeordneter Thomas Reusch-Frey, der die Diskussion leitete, fasste das Ergebnis der Veranstaltung zusammen: „Herkunft darf kein Schicksal sein, die Gemeinschaftsschule kann beste Voraussetzungen für ein gerechtes und leistungsfähiges Bildungssystem schaffen.“

 
 

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