Bundestagskandidat Thorsten Majer mit Ortsvereinsvorsitzener Doris Daniel, Frau Brando von den Theo-Lorch-Werkstätten sowie den Gemeinderätinnen Angelika Maier, Monika Lees und Dorothee Hübner
Foto: Ursula Stürenburg Thorsten Majer im Gespräch mit Betrieben, Bürgermeister sowie Bürgerinnen und Bürgern
1.Besuch in der Theo-Lorch-Werkstatt
Zuerst einmal bedankt sich der Ortsverein, die Fraktion und unser Bundestagskandidat Thorsten Majer über das herzliche Willkommen in der Theo-Lorch-Werkstatt in Großbottwar, selten sind wir so freundlich begrüßt worden.
Ein Willkommensplakat mit den Fotos der Besucherbetreuer zeigte bereits im Windfang den Beschäftigten und Mitarbeitern sowie Besuchern und Gästen, wer heute erwartet wurde. Die Pressereferentin Frau Isabell Brando begrüßte Thorsten Majer mit Begleitung, einigen Mitgliedern der Fraktion und des Ortsvereinsvorstands, im Foyer und erklärte erst einmal die Beschäftigungsphilosophie des Betriebs. Besonders wichtig ist dabei die Differenzierung des Arbeitsablaufs, damit jeder Beschäftigte in der Werkstatt eine optimale Förderung seiner Einsatzmöglichkeiten erfährt – denn Unterforderung ist ebenso schädlich für die Arbeitsmotivation wie Überforderung.
Die Beschäftigten sind in kleine Gruppen eingeteilt oder arbeiten allein in genau definierten Arbeitsschritten an den Werkteilen. Diese werden durch Akquise des Werkstattleiters von möglichst ortsnahen Firmen gewonnen. Das Endprodukt ist für jeden Mitarbeiter übersichtlich an einer Schautafel ausgehängt, dadurch weiß jeder der Beschäftigten zu welchem Endprodukt ihr Montageteil gehört.
Nach der Führung durch den Verwaltungsteil lernten wir die Mitarbeiter und Beschäftigten der Werkstatt während ihrer Arbeit kennen. Offen und ganz unkompliziert stellten sie uns ihre jeweilige Arbeit vor, erklärten die Arbeitsschritte und wir bewunderten die Präzision der Handgriffe und Arbeitsabläufe.
Unterbrechungen des Arbeitstages durch Ruhe- und Bewegungspausen sind für alle Beschäftigten wichtige Erholungszeiten – auch wir machten den sportlichen Teil mit Freude mit.
Im anschließenden Gespräch mit Frau Brando, dem Werkstattleiter, Beschäftigten und Thorsten Majer wurden besonders Wünsche über Verbesserungen in der Verkehrssicherheit (besonders im Umfeld der Werkstatt und der Bushaltestelle), der dauerhaften finanziellen Sicherheit in der Förderung aber vor allem dem unverkrampften Miteinander behinderter und nichtbehinderter Menschen.
2. Besuch in der Schreinerei Hartmut Klumpp
Ein weiterer Termin für Bundestagskandidat Thorsten Majer war der Besuch in der Schreinerei Hartmut Klumpp. Im Gespräch mit Herrn Klumpp kristallisierte sich schnell heraus, dass mittelständische Betriebe nach wie vor besonders unter der manchmal etwas trägen Bürokratie, vor allem bei der Genehmigung von Erweiterungsbauten, sowie der mangelnden Auswahl geeigneter Auszubildenden leiden. Er wünscht sich frühzeitig eine bessere Verzahnung von Schule und Betrieb, um Ausbildungsabbrüche zu vermeiden. Schulabgänger kommen oft schlecht vorbereitet in die Schreinerlehre; dabei fehlt es vor allem an Vorkenntnissen in Mathematik und innerbetrieblichen Abläufen – hier würden mehrere und längere Praktika in Ausbildungsbetrieben vielleicht helfen.
3. Besuch auf dem Rathaus
Zum Abschluss seines Tages in Großbottwar besuchte Thorsten Majer Bürgermeister Ralf Zimmermann im Rathaus Großbottwar. Unterstützung von der Bundespolitik erhoffen sich die Verwaltung und der Gemeinderat bei verschiedenen Straßenausbauprojekten, hier vor allem beim Autobahnzubringer L115 und dem geplanten Kreisel an der Kelter, zukunftsfähiger Gewerbeentwicklung und der Weiterentwicklung der örtlichen Bildungs- und Betreuungsangebote. Die Energiewende haben die Bürger von Großbottwar mit der Bürgersolaranlage auf Mensa und Realschuldächern, weiteren Solaranlagen auf vielen Privatdächern und den beiden Biogasanlagen in Hof und Sauserhof vorangetrieben.
4. Infostand auf dem Marktplatz
Zum Abschluss gab es noch Gespräche bei Kaffee und Kuchen am Infostand auf dem Marktplatz. Hier konnten die Bürger ganz spontan ihre Wünsche wie z. B. bezahlbaren Wohnraum, auskömmlichen Mindestlohn und Rente an den Bundestagskandidaten weitergeben.