Ortsverein und Fraktion fordern den unverzüglichen Einstieg in die Offene Jugendarbeit in Großbottwar
Ortsverein und Fraktion fordern den unverzüglichen Einstieg in die Offene Jugendarbeit in Großbottwar
Die Tagespresse hat ausführlich über die Beratung und Beschlussfassung im Verwaltungsausschuss wegen der Einrichtung einer offenen Jugendarbeit berichtet. Die weitere Verschiebung des Einstiegs in die offene Jugendarbeit war Anlass für den Ortsverein dieses ureigene SPD-Thema erneut in der Vorstandssitzung vom 20.06.2011 zu diskutieren.
Die SPD-Fraktion hat bereits vor mehr als 10 Jahren eine Konzeption für die offene Jugendarbeit gefordert, da wir sie als Teil der sozialen Infrastruktur nicht nur als sinnvoll sondern als notwendig ansehen. Im Jahr 2009 wurde von einer sozialpädagogischen Fachkraft mit wissenschaftlicher Begleitung eine Bedarfserhebung durchgeführt und auf dieser Grundlage ein konzeptioneller Vorschlag erarbeitet und im Gremium des Gemeinderats vorgestellt.
Vorstand und Gemeinderatsfraktion des Ortsvereins sind sich einig, dass die offene Jugendarbeit, ausgehend von dieser Rahmenkonzeption, durch eine sozialpädagogische Fachkraft weiter entwickelt werden muss.
Wir sehen großen Handlungsbedarf für die Einrichtung einer offenen Jugendarbeit, unabhängig von der Schulsozialarbeit, auch wenn es inzwischen keine Hauptschule mehr am Ort gibt und an der Matern-Feuerbacher-Realschule eine Ganztagesbetreuung angeboten wird - denn
die jungen Menschen leben weiterhin in unserer Stadt und haben das Bedürfnis ihre Freizeit gemeinsam zu gestalten und zu erleben.
Offene Jugendarbeit stellt eine wichtige, ergänzende und gleichberechtigte Säule der Jugendarbeit dar. Eine Vielzahl von Trägern, z.B. Vereine und Kirchengemeinden leisten bereits bisher erfolgreiche Jugendarbeit. Während aber die Jugendarbeit in Vereinen und Kirchen von Jugendlichen mit einem gezielten Interesse genutzt wird, richtet sich die offene Jugendarbeit in öffentlicher Trägerschaft an alle jungen Menschen in der Stadt. Sie basiert auf keiner Mitgliedschaft, sondern auf Freiwilligkeit und ohne von vornherein auf bestimmte Ziele, Inhalte und Methoden festgelegt zu sein. Ziel der offenen Jugendarbeit ist es, im Rahmen sinnvoller und kreativer Freizeitgestaltungen, junge Menschen in ihrer Entwicklung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit zu unterstützen. Die Angebote der offenen Jugendarbeit sollen die Persönlichkeitsbildung und das Sozialverhalten der jungen Menschen fördern. Sie soll einen sozialen Raum für Begegnungen, Geselligkeit und Bildungszwecke bieten, aber auch präventives Arbeiten ermöglichen.
Aufgrund der positiven Erfahrungen in der Vergangenheit halten wir es für sinnvoll, zunächst eine sozialpädagogische Fachkraft aus dem Mobilen Aktionspool des Landkreises Ludwigsburg mit dem Aufbau der offenen Jugendarbeit zu betrauen. Dadurch kann auf die Erfahrungen beim Landratsamt und bei den anderen Mitarbeitern/innen im Mobilen Aktionspool zurückgegriffen werden und diese gezielt vor Ort eingebracht werden.
gez. Doris Daniel
31.05.2026, 10:30 Uhr Brunch
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