Gemeinsamer Antrag für die Untersuchung eines weiteren Standorts eines Gewerbegebiets für Großbottwar

Fraktion

Mögliches Gewerbegebiet Kellersrain, Blick nach Süden (Foto: Doris Daniel)

Antrag:

Die Fraktionen SPD und Aktiv! beantragen die Untersuchung zur  Entwicklung eines Gewerbegebietes (G) nordöstlich vom bestehenden Gewerbegebiet Kellersrain im Gewand Häldenfeld als Alternative zum geplanten Gewerbegebiet Holzweilerhof (rechts von der K1617).

Begründung:

  • Dieser Standort ist eine Erweiterung des schon vorhandenen Gewerbegebietes

  • Er wäre eine Arrondierung des gesamten Industrie- und Gewerbestandorts Kellersrain - Hoftal – Kreuzstraße.

  • Eine abschnittsweise Erschließung bietet sich an, damit werden finanzielle Mittel für die Erschließung sparsam eingesetzt

  • Kostengünstige und behutsame Weiterentwicklung entsprechend der Nachfrage örtlicher Betriebe ist möglich

  • Die Erschließung (Wasser und Abwasser) wäre über die Kreuzstraße möglich.

  • Die Zufahrten und Abfahrten sind über die Hoftalstraße und den Kreisverkehr Flickenwiesen möglich.

  • Zusätzliche Emissionen (Lärm und Geruch) fallen am Standort bereits an und werden auf weniger Widerstand stoßen

  • Fernwärme von der Biogasanlage Fink ist zur Beheizung möglich, da ein Leitungsanschluss zur Firma Gmelich ist bereits vorhanden ist.

Landschaftsschutz des Bottwartals ist für uns ein hohes Gut. Der Schutz des Landschaftsbildes ist für die Wasserversorgung mit Eigenwasser, den Erhalt des Frischluftkorridors, den Erhalt von Kleinbiotopen (Obstbäume und Hecken), die touristische Entwicklung von höchster Bedeutung.

Wir alle wissen: Wer einmal mit der Erschließung eines Gewerbestandortes in freier Landschaft begonnen hat, wird immer wieder gute Gründe von Interessenten zur Weiterentwicklung erhalten. Beispiele dafür gibt es in unmittelbarer Nachbarschaft genug.

Wir haben im Bottwartal bereits erhebliche Mittel für den Hochwasserschutz aufgewendet. Versiegelte Flächen verursachen zwar kein Hochwasser bei Starkregen, aber sie tragen zu ihrer Verschärfung bei; deshalb ist es wichtig, zukünftig möglichst wenig freie Fläche zu versiegeln.

Reaktivierungen bereits vorhandener Gewerbebrachen, wie das ehemalige Gmelich-Areal an der L1100, das bereits vor einigen Jahren mit Hilfe einer Entwicklungsgesellschaft einer Überplanung zugeführt wurde, müssen weiter vorangetrieben werden.

SPD Fraktion                                           Fraktion  Aktiv!

 
 

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