In der FILharmonie in Filderstadt gab es eine lebhafte Diskussion um den Parteivorsitz der SPD

Veröffentlicht am 16.09.2019 in Ortsverein
 

Es bewerben sich sieben Teams und ein Einzelbewerber um dieses Amt, das seit dem Rücktritt von Andrea Nahles vakant ist.

Die Bewerber spiegeln die verschiedenen Strömungen in der Partei wieder. Die Mitglieder haben nun die Wahl zwischen einem grundsätzlichen Neustart, der ein Verlassen der GroKo bedeutet, oder den Versuch einer Neuausrichtung der Partei in weiterer Regierungsverantwortung.

Viele Mitglieder wünschen sich einen weitgreifenden Neuanfang mit der Formulierung neuer, substantieller Antworten auf die Fragen zur Zukunft in unserem Land.

Wie können wir das soziale Auseinanderbrechen unserer Gesellschaft stoppen, uns wieder mit mehr gegenseitiger Wertschätzung begegnen und Verantwortung für unsere Entscheidungen übernehmen? Dafür braucht es Mut und Vertrauen in die Zukunft, keine Schuldzuweisungen und Kleinmütigkeit von Populisten und Nationalisten.

Die bisherigen Pfeiler unserer Konsumgesellschaft geraten gerade ins Wanken. Unsere enormen Ansprüche an Umwelt und Natur führen zu Klimaveränderungen, die wir schon heute spüren. Alles das führt zu neuen sozialen Fragen und Einsichten.

In vielen Ländern führt die Angst vor Veränderungen bereits zu mehr Rücksichtslosigkeit, Verleugnung und dem Wunsch nach schnellen, einfachen Lösungen und schlimmstenfalls sogar zum Verlust von demokratischen Strukturen.

Die Antwort unserer neuen Parteivorsitzenden muss den Menschen Zuversicht für die Zukunft vermitteln. Dafür brauchen sie die ganze Unterstützung aller Mitglieder, egal welcher Gliederung oder Strömung innerhalb der SPD sie auch angehören.

Die Genossen und Genossinnen aus Großbottwar, einige waren in Filderstadt dabei, haben nun keine einfache Wahl zwischen engagierten und ambitionierten Kandidaten und Kandidatinnen.

Doris Daniel, Vorsitzende

 

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